Geheime Daten auf dem Ausdruck? D

So gut wie alle handelsüblichen Farblaserdrucker beschreiben Ausdrucke zusätzlich mit ihrem digitalen Fingerabdruck, im Handbuch nicht erwähnt und fürs menschliche Auge fast unsichtbar. Umgesetzt wird dies mit Hilfe winziger gelber Punkte, in welchen die Information kodiert und dem Ausdruck hinzugefügt wird. Der Inhalt dieser Punkte variiert je nach Hersteller und enthält z.B. die eindeutige Seriennummer des Druckers, den Typ oder das Druckdatum.

Obwohl in keinem Handbuch erwähnt, gaben auch die betroffenen Hersteller Lexmark, HP, Epson und Ricoh keine Auskunft über den Grund der Tracking-Punkte. Ein Hersteller sah sich nicht in der Position, Auskünfte über das Verfahren zu geben und verwies auf die deutsche Bundesbank und die internationale Bankenvereinigung CBCDG, welche die Urheberschaft der Punkte daraufhin bestritt.

Am Lehrstuhl Datenschutz und Datensicherheit der TU Dresden wurden die Tracking-Punkte deshalb genauer analysiert und ein Tool (dfd.inf.tu-dresden.de) zur Extraktion, Dekodierung und ggf. Anonymisierung entworfen.
Interessierte dürfen gerne Ihre Farblaser-Ausdrucke für die Analyse vorbei bringen.

Ansprechpartner

OUTPUT App: Dr.-Ing. Thomas Springer

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E-Mail: thomas.springer@tu-dresden.de

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LIVE: Dipl.-Me­di­en­inf. Fran­zis­ka Han­nß

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