Schnittstellendesign zur sinnlichen Erschließung musealer Artefakte

Veröffentlicht am:
OUTPUT-Katalogbild

Die Forschungen zu Fragen des Sammelns, Bewahrens und Präsentierens erhalten in jüngster Zeit durch Beiträge aus der Medien- und Interaktionsforschung Impulse. Die Grenzen zwischen physischem Körperraum und digitalem Datenraum werden unscharf – beginnen zu fließen. Über die Augmentierung physischer Objekte hinaus ergeben sich neue Fragestellungen. Der Computer, bzw. die ihn antreibenden Algorithmen beziehen die Objekte und Nutzer ein. Per Tracking, Motion Capturing, Tomografie, Scanning oder Bilderkennung werden Nutzer wie Objekte hinsichtlich Verhalten und Erscheinung dem Rechner »einverleibt«. Sie werden so wie sie sind direkt zum Datum.
Die Professur für Mediengestaltung in Kooperation mit der Gesellschaft der Technischen Visualistik erforscht in diesem Zusammenhang die Re-Kontextualisierung musealer Artefakte. In zahlreichen Projekten wird ein interdisziplinärer Ansatz von Informatik, Geisteswissenschaft, Designwissenschaft und Sammlungswesen verfolgt. Eine kleine Auswahl wird im Rahmen von OUTPUT präsentiert.

  • Projektstand
  • Forschungsprojekt
  • 1021b
  • Medieninformatik

  • Thomas Gründer (Gesellschaft für Technische Visualistik)

  • Software- und Multimediatechnik

  • Esther Lapczyna und Ingmar Franke

  • http://www.visualistik.de