RoSI: Rollenbasierte Software-Infrastrukturen für kontextsensitive Systeme

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RoSI ist ein DFG Graduiertenkolleg. Mit aktuell 12 Doktoranden an 7 Lehrstühlen widmet sich RoSI den Herausforderungen, die komplexe, langlebige Softwaresysteme an Wartbarkeit, Adaptivität und Korrektheit stellen. Kerngedanke von RoSI ist die rollenbasierte Modellierung. Softwareobjekte werden hier nicht monolithisch beschrieben, sondern separiert nach den Rollen, die sie in verschiedenen Kontexten spielen können. Welche Rollen ein Softwareobjekte dann konkret spielt kann dynamisch und abhängig vom aktuellen Kontext zur Laufzeit geändert werden, womit sich auch Verhalten und Struktur des Objekts kontextabhängig verändern lässt. Das übergeordnete Forschungsziel des Graduiertenkollegs besteht darin, den Nachweis der durchgängigen Rollen-Modellierbarkeit und der praktischen Anwendbarkeit zu erbringen. Durchgängigkeit bedeutet dabei, dass über alle Ebenen der Modellierung hinweg konsequent Rollen zur Kontextmodellierung eingesetzt werden, also in der Konzeptmodellierung (in Metasprachen), in der Sprachmodellierung sowie in der Modellierung auf Anwendungs- und Softwaresystemebene.

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